Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Hamburger Senat will Versprechen von 1974 einlösen

Abgehängte Stadtteile im Westen sollen per S-Bahn mit dem Zentrum verbunden werden - vielleicht ab 2030

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Bewohner der Stadtteile Lurup und Osdorfer Born im Hamburger Westen brachen nicht gleich in Jubel aus, als sie kürzlich hörten, dass ihre Stadtteile über eine S-Bahn-Linie ans Zentrum angeschlossen werden soll. Denn die Skepsis ist groß, ob der Ankündigung Taten folgen werden. Schließlich warten sie letztlich seit den 1970er Jahren auf eine Schienenanbindung und wurden immer wieder vertröstet. So veröffentlichte die SPD vor der Bürgerschaftswahl 1974 eine Broschüre mit dem Titel »U-Bahn für Lurup«. Auf der Titelseite ist eine Montage zu sehen: Ein Triebwagen inklusive Führer, im Fahrtzielfenster ist die Anzeige »Osdorfer Born« zu lesen.

In der Plattenbausiedlung aus den 1960er Jahren lebten damals circa 15 000 Menschen. 2016 hatte das einstige holsteinisch-dänische Dorf rund 36 000 Einwohner, Tendenz steigend. Auf dem vergilbten Titelblatt des SPD-Heftchens findet sich eine verheißungsvolle Mitteilung: »Start schon in zwei Jahren.« Doch...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.