Der ewige Übergang

Laut Beschluss von 1803 kassieren die Kirchen bis heute – eine halbe Milliarde Euro pro Jahr.

  • Von Thomas Klatt
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Golden strahlen in Potsdam der Engel des Fortunaportals und das Kreuz der Nikolaikirche in der Herbstsonne. Für solchen Schnickschnack müssen die deutschen Kirchensteuerzahler*innen blechen.

Was wäre wenn? Was wäre, wenn der deutsche Staat endlich nach 100 Jahren dem so genannten Ablösebefehl in der Weimarer Reichsverfassung nachkommt und die sogenannten »Dotationen« an die Kirchen einstellt? Die evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) erhält derzeit rund 21 Millionen Euro jährlich als »Dotation« - nicht zu verwechseln mit der Kirchensteuer oder den Zuwendungen, die Kirchen etwa für das Betreiben von Kitas bekommen - von Berlin, Brandenburg und Sachsen.

Diese Summe, die etwa fünf Prozent des Haushalts dieser Landeskirche ausmacht, ist zwar rechtlich nicht an bestimmte Gegenleistungen gebunden, aber in der Praxis doch geregelten Verwendungen zugeordnet. Ohne die 7,7 Millionen, die vom Land Berlin an die Evangelischen fließen, gäbe es erhebliche Einschränkungen bei der Erwachsenenbildung oder im Angebot der Evangelischen Akademie am Gendarmenmarkt. Und ohne die jährlichen 11,5 Million...

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