Schwedisches Menetekel

In Europa boomen die Privatschulen – obwohl sie oft schlechtere Ergebnisse erzielen als staatliche.

  • Von Axel Berger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Die Zauberschule "Hogwarts" von Harry Potter soll auch eine Privatschule sein. Die Autorin des Buches sagte allerdings, eine Debatte darüber sei hinfällig: Die Kosten trage das Zauberministerium.

Zum neuen Schuljahr, das ab Montag auch in Bayern und Baden-Württemberg beginnt, werden wieder viele Eltern eine Entscheidung getroffen haben, von der sie glauben, sie sei das Beste für den geliebten Nachwuchs: die Kinder auf eine Privatschule zu schicken.

Das liegt im Trend: In der Bundesrepublik ist die Zahl der Privatschulen zwischen 1992 und 2018 um 82 Prozent auf 5839 Häuser angewachsen. Besuchten Anfang der 1990er Jahre noch weniger als fünf Prozent der Schüler private Bildungseinrichtungen, sind es nun fast zehn Prozent - und statistisch öffnete in jüngeren Jahren zwischen Freiburg und Flensburg jeden Tag eine neue Privatschule ihre Pforten. Das Gefühl, den Kleinen so einen vorteilhaften Start ins Leben zu geben, sitzt offenbar tief und greift um sich. Aber stimmt das eigentlich - und wenn, in welcher Hinsicht?

Instruktiv ist hier ein Blick in die skandinavischen Länder - aufgrund der Spitzenplätze, die vor allem Finnl...

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