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Am Ende bleibt der Drogenhandel

Im Görlitzer Park werden gesellschaftliche Probleme wie unterm Brennglas sichtbar

  • Von Vanessa Fischer
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Lamin Diara hat sein Leben riskiert, um der Perspektivlosigkeit in Gambia zu entfliehen. 21 Jahre ist er alt, als er nach Berlin kommt. Das war vor drei Jahren. Sein Traum vom besseren Leben endete in Hoffnungslosigkeit. Keine Arbeitserlaubnis, keine Unterkunft, auch hier keine Perspektive. Um Überleben zu können, blieb ihm am Ende nur der Drogenhandel.

Wie Diara geht es vielen, erklärt Brigitta Varadinek. Zusammen mit ihrer Tochter gründete die Rechtsanwältin 2015 den Verein Bantabaa. In der Falckensteinstraße 17, nur wenige Meter vom Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg entfernt, findet dort seitdem Deutsch- und Matheunterricht sowie eine Rechtsberatung statt. Darüber hinaus veranstaltet der Verein jeden Freitag ein Community Dinner, bei dem Geflüchtete und Freiwillige gemeinsam westafrikanische Gerichte kochen. »Bantabaa heißt ›Treffpunkt‹ auf Mandinka. Und das soll er auch sein«, sagt Varadinek lachend, bevor ihre Miene wieder e...


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