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Raketenabsturz ohne Startversuch?

Moskau vertuscht noch immer Hintergründe zum Atomunfall am Weißen Meer

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es gibt Leute, die bieten derzeit erstaunliche Preise für gebrauchte Luftfilter von Autos, die Anfang August in der Region von Archangelsk unterwegs waren. Die Interessenten arbeiten zumeist in US-Instituten, deren Expertise von Geheimdienststellen geschätzt ist. Mit Hilfe der von den Filtern aufgefangenen Partikel wollen sie herausfinden, was wirklich vor rund einem Monat an der russischen Weißmeer-Küste geschah. Nichts anderes möchten auch die Anwohner des Städtchens Njonoksa, an deren Strand plötzlich zwei ziemlich beschädigte rote Pontons angeschwemmt wurden, auf denen blaue Container befestigt waren. Diese sind offenkundig zum Transport von radioaktiven Stoffen bestimmt.

Die Behörden in der nahen Hafenstadt Sewerodwinsk hatten an jenem Augusttag einen vorübergehenden starken Anstieg von Radioaktivität gemeldet. Die Bewohner gerieten in Aufregung. Tabletten, mit denen man die Schilddrüse vor der Aufnahme von radioaktiven Jod-I...


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