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  • Politik
  • Kommission gegen Straflosigkeit

Freie Bahn für Korruption in Guatemala

Der Abzug der Internationalen Kommission gegen die Straflosigkeit ist ein schwerer Rückschlag

  • Von Martin Reischke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als die Internationale Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala (CICIG) Anfang September endgültig ihre Koffer packte, war dies das Ende einer Epoche: Gemeinsam mit der CICIG hat die guatemaltekische Staatsanwaltschaft in den vergangenen Jahren erfolgreich gegen zahlreiche hochrangige Unternehmer und Politiker des Landes ermittelt, in vielen Fällen aufgrund von Korruptionsdelikten. 2015 sah sich die Regierung um den konservativen Präsidenten Otto Pérez Molina sogar zum Rücktritt gezwungen, nachdem Pérez Molina durch Ermittlungen der CICIG in Korruptionsverdacht geraten war. Vom Präsidentenpalast ging es für ihn direkt in Untersuchungshaft.

Es waren solche Bilder, die vielen Guatemaltekinnen und Guatemalteken den Glauben an das Rechtssystem zurückgaben, den sie längst verloren hatten. Die damalige guatemaltekische Generalstaatsanwältin Thelma Aldana und der CICIG-Chef Iván Velásquez wurden zu einer Art Superhelden in Guatem...


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