Der Griff nach der Unschuld

Was sind »Rechte Räume«? Am Wochenende wurde diese Frage in Frankfurt am Main diskutiert

  • Von Adrian Schulz
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Authentizität künstlich nachgebaut: Das neue »Altstadt«-Viertel in Frankfurt am Main

»Rechte Räume« breiten sich aus, warnte der Stuttgarter Architekturprofessor Stephan Trüby Ende Mai in der Architekturzeitschift »Arch+« (Nummer 235). Zu diesem Thema gab es am Samstag und Sonntag je einen Stadtrundgang in Frankfurt am Main, außerdem am Sonntagabend ein Symposium im Künstlerhaus Mousonturm. »Rekonstruktionen« historischer Ensembles, so die Bilanz, gehören inzwischen zum Kernrepertoire rechter Strategien im Kampf um Hegemonie.

Wichtiger noch als der »Wald« scheint dem Deutschen die »Altstadt«. Doch wurde diese »Altstadt« wegen Vater, Opa und Uropa (und -oma) dem Deutschen vielerorts zerbombt. Wohin sollten sich fortan seine nationalen, seine romantischen, ja seine zärtlichen Gefühle projizieren? Wo kontemplieren? Wo sich versichern, dass Leichen, Krieg und Mord gegen all die Giebel, Spolien und Schieferplattenverschläge so schwer doch gar nicht mehr wiegen?

Der Deutsche muss also seine verlorene »Altstadt« wie...

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