Job im Politbüro

Personalie

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Der EU-Wahlkampf von Laszlo Trocsanyi war eine Absage an den demokratischen Meinungsstreit. Als Spitzenkandidat für die Regierungspartei Fidesz präsentierte er den ungarischen Bürgern altbekannte Feindbilder. Auf Plakaten wurde dem EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sowie dem US-Milliardär ungarisch-jüdischer Herkunft George Soros vorgeworfen, die »illegale Einwanderung« in die EU zu fördern. Darauf angesprochen, sagte Trocsanyi, dass die Kommission wie ein Politbüro aufgetreten sei. Somit waren die Versatzstücke rechter Propaganda komplett: ein reicher Jude, viele Migranten und düstere Mächte in Brüssel, die so regieren wie ...


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