Lausitz ist überall in Europa

Bürgermeister aus Kohleregionen fordern bei Treffen in Weißwasser Unterstützung der EU

  • Von Hendrik Lasch, Weißwasser
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Kohlekraftwerk Bobov Dol in Westbulgarien – noch raucht der Schlot.

Außer Kohle gibt es nichts in Bobov Dol. Nicht, dass es der Kommune im Südwesten von Bulgarien damit schlechtgegangen wäre. »Wir waren eine der wirtschaftlich führenden Regionen im Land«, sagt Bürgermeisterin Eliza Velichkova. Jetzt aber geht es bergab. Gruben und Kraftwerke schließen, weil die Produktion keine Gewinne mehr abwirft. 1500 von 7000 Kumpeln haben bereits ihre Jobs verloren, weitere werden bald folgen. Hilfe gibt es weder von den Unternehmen noch von der Politik im Land. Man bekomme »keine Erklärungen, keinen Plan, keine Alternativen«, sagt die Bürgermeisterin: »Man hat uns sitzenlassen.«

Velichkova schildert die dramatische Situation in ihrer Heimat bei einem Besuch in Weißwasser in der Lausitz - in einer Region, in der man ihre Sorgen nur allzu gut nachvollziehen kann. Nahe der Stadt wird im Tagebau Nochten Braunkohle gefördert, die für die Stromgewinnung im Kraftwerk Boxberg verbrannt wird. In absehbarer Zeit ist d...

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