Geisterstädte in der Atacama-Wüste

Die Orte rund um die stillgelegten Salpeterminen in Chile sind heute Freiluftmonumente. Einblicke in ein abgeschlossenes Kapitel Industriegeschichte.

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Überreste des Arbeiterviertels in Chacabuco

Der Wind fegt über die Sand- und Geröllwüste etwa 100 Kilometer östlich der chilenischen Hafenstadt Antofagasta. In Chacabuco, kurz hinter der Gabelung der Fernstraßen 5 und 25 gelegen, bricht sich der Wind an der Ummauerung der Siedlung aus den 1920er Jahren. Etwa 5000 Menschen arbeiteten zu Boomzeiten hier im Salpeterwerk. Errichtet wurden Werk und Siedlung im Auftrag der Gebrüder Guggenheim - jener Unternehmerfamilie, die später, nach dem Einbruch der Nachfrage nach natürlichem Salpeter, das berühmte Museum in New York gründen sollte. Sol Guggenheim, der Museumsgründer, war Teilhaber von Chacabuco.

Die Siedlung ist eine Musteranlage aus Industriebauten und Wohnungen für die Arbeiter. Das Werk ist verfallen. Ein Zaun verhindert, dass jemand den lädierten Bau oder den kontaminierten Wüstenboden betritt. Besser in Schuss sind die Wohnhäuser: großzügige für die Ingenieure und Vorarbeiter; kleine, eng beieinander stehende für die ei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1426 Wörter (9484 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.