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Verkehrschaos im Hunsrück

Nach Insolvenz einer der neu mit dem Busservice beauftragten Firmen herrschte Stillstand

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wochenlanges Chaos erlebten Pendler, Eltern, Schüler und Kinder vor kurzem im zwischen Rhein, Mosel und Nahe gelegenen rheinland-pfälzischen Rhein-Hunsrück-Kreis. Als Mitte August die Schulferien zu Ende gingen, fielen die Schulbusse im Raum Kirchberg aus. Auslöser war kein Streik, sondern die Insolvenz der mit dem Personennahverkehr beauftragten privaten Busunternehmen.

»Bis eine Notvergabe beauftragt ist, wird gebeten, dass eine Beförderung der Schüler und Kindergartenkinder in Eigenregie erfolgt«, teilte die Kreisverwaltung mit. Auf gut Deutsch: Helft Euch selbst mit dem Elterntaxi. So kutschierten gestresste Mütter und Väter ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit in die Schule oder Kita. Insgesamt waren 21 Einrichtungen im Raum Kirchberg von dem Totalausfall betroffen.

Das Chaos war von Menschenhand gemacht. Hintergrund ist der seit Jahrzehnten von der EU-Kommission vorgegebene Zwang zur Liberalisierung und Privatisierung im ...


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