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Quotenfortschritt

Uwe Kalbe über die Bundeskongresse der Frauen-Union von CDU und CSU

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: 1 Min.
Annegret Kramp-Karrenbauer (l), Bundesvorsitzende der CDU und Bundesverteidigungsministerin, sowie Annette Widmann-Mauz, Integrationsministerin und Vorsitzende der Frauenunion, stehen beim Bundesdelegiertentag der Frauenunion auf der Bühne.
Annegret Kramp-Karrenbauer (l), Bundesvorsitzende der CDU und Bundesverteidigungsministerin, sowie Annette Widmann-Mauz, Integrationsministerin und Vorsitzende der Frauenunion, stehen beim Bundesdelegiertentag der Frauenunion auf der Bühne.

Wer den Blick im Bundestag schweifen lässt, kann es schwerlich übersehen: Der Anteil der Frauen im Parlament sinkt von links nach rechts, ist in der Linksfraktion am höchsten, in der CDU/CSU und FDP bereits spärlich, bis er bei der AfD nahe Null landet. Liegt das nun daran, dass fortschrittliche Politik Frauen magisch anzieht, oder daran, dass ein höherer Anteil an Frauen automatisch zu fortschrittlichen Gedanken führt? Wer weiß.

Eines aber gilt als sicher: Wo Frauen sind, weht heftig der Zukunftswind. Auch bei CDU und CSU wird um Frauenquoten gerungen, geraten Patriarchen in Erklärungsnot. An-mutig ist der Fortschritt auf dem Vormarsch. Als die Frauen-Union der CDU und die der CSU am Wochenende nach Debatten und Wahlen und Bekenntnissen auseinandergingen, war eines klar: Auch in den christlichen Parteien ist der Fortschritt nicht aufzuhalten. Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer beweisen seit langem: Mit Frauen an der Spitze geht es umgänglicher zu. Deshalb wird der Fortschritt längst in Quotenprozenten gemessen. In so schöner Einhelligkeit zu linken Argumenten, dass man sich fast wünschte, ein Mann würde wieder Verteidigungsminister. Dem könnte man wenigstens männliches Machtgehabe vorwerfen, wenn er eine Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei BIP-Prozent forderte.

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