»Da verschiebt sich was«

Bayern: Der Mitgliederschwund in den Kirchen wirkt sich auch auf den Religionsunterricht aus

  • Von Britta Schultejans und Michael Evers
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie war das mit Abraham und Isaak? Warum war der Samariter barmherzig? Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland lernen die Antworten auf solche Fragen nicht mehr in der Schule. Insbesondere in den westdeutschen Bundesländern gingen in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen im klassischen Religionsunterricht zurück. Nach Angaben der Kultusministerkonferenz (KMK) besuchten im Schuljahr 2017/18 noch gut 2,1 Millionen Schüler bundesweit den evangelischen und rund 1,8 Millionen den katholischen Religionsunterricht. Das war jeweils ein rundes Drittel aller Schüler. Ähnlich sahen die Prozentzahlen im Schuljahr 2015/16 aus. Ältere bundesweite Vergleichszahlen hat die KMK nicht. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) bestätigt aber, dass die Teilnahme in den vergangenen Jahren insgesamt zurückgegangen ist, »aufgrund der Zunahme der konfessionslosen Schülerinnen und Schüler, die meist den Ethikunterricht besuchen«.

Selbst im noch im...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.