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Drohendes Zuständigkeitschaos bei der S-Bahn

Die mögliche Aufteilung auf mehrere Betreiber bei der aktuellen Ausschreibung der Teilnetze wirft Fragen auf

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Das Land Berlin sollte in ernsthafte Verhandlungen über die Übernahme der S-Bahn treten«, fordert Felix Thoma. »So könnte ein Betrieb aus einer Hand gewährleistet werden.« Thoma ist Student der Verkehrswissenschaften an der Technischen Universität Berlin, und ihn treibt die anstehende Ausschreibung der S-Bahn-Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn um. Damit 2021, wie bisher geplant, der Zuschlag für den künftigen Betreiber erteilt werden kann, soll diesen November das Verhandlungsverfahren starten. Bis dahin muss sich die Koalition auf die Modalitäten einigen. Klar ist, dass die Fahrzeuge dem Land Berlin gehören sollen. Dies spart die höheren Finanzierungskosten von Privatunternehmen sowie die selbst bei der DB aufgeschlagene Konzernrendite auf den Beschaffungspreis.

Ab 2028 soll dies nach derzeitiger Planung gestaffelt auf den Ost-West-Linien S3, S5, S7 und S75 der Stadtbahn geschehen, ab 2032 auf dem Nord-Süd-Netz, derzeit von S1, S2...


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