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14 Wochen Streik für einen Tarifvertrag

Internationale Aktionswoche beim Stahlkonzern Riva für zwei Standorte in Rheinland-Pfalz

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit dem 11. Juni, also genau seit 14 Wochen, streiken Beschäftigte der Niederlassung des italienischen Stahlkonzerns Riva in den rheinland-pfälzischen Standorten Trier und Horath für einen Tarifvertrag. Ein Ende des Arbeitskampfs, der als einer der längsten und hartnäckigsten Streiks in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen könnte, ist nicht absehbar.

Am Dienstag begann eine internationale Aktionswoche, von der sich die IG Metall neuen Rückenwind für die Streikenden erhofft. Dabei sollen bei Betriebsversammlungen und Protestkundgebungen in mehreren europäischen Ländern die Riva-Belegschaften informiert und zu Solidaritätsaktionen mit den deutschen Streikenden ermutigt werden. So könne man auch Streikbrucharbeiten verhindern und mit einer europaweiten Vernetzung die Teile-und-Herrsche-Politik der Mailänder Konzernzen-trale durchbrechen, erklärte der Trierer IG-Metall-Bevollmächtigte Christian Schmitz auf nd-Anfrage.

Riva...


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