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Das Kreuz mit dem Kunstrasen

Wie Kommunen und Fußballvereine in Bayern mit dem Thema Mikroplastik und Sport umgehen

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Sie hat viel Staub aufgewirbelt, die Studie des Frauenhofer Instituts zu Mikroplastik. Die größte Verantwortung für diese Art der Umweltverschmutzung trägt demnach der Abrieb von Auto- und Motorradreifen. Der schlägt immerhin mit 1,2 Kilogramm Mikroplastik pro Kopf und Jahr in der Umwelt zu Buche. Aufgeschreckt aber hat das Ergebnis, dass auch die Verwehungen von Sport- und Spielplätzen, die mit Kunstrasen ausgestattet sind, Mikroplastik freisetzen. Immerhin 131,8 Gramm pro Kopf, was rund 11 000 Tonnen im Jahr entspricht. Wie geht man in Bayern damit um?

Der Kunstrasen schien die ideale Lösung für die Fußballvereine zu sein: Das ganze Jahr bespielbar, schön eben, leicht zu pflegen und darauf lässt sich bei jedem Wetter kicken. Anders als der Grasplatz, auf dem das Wasser bei Regen steht, und der sich allmählich in Schlamm verwandelt. Der TSV Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach zum Beispiel nutzt seit vier Jahren Kunstrasen. Hier traini...


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