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Austerität po-russki

Dank eiserner Haushaltsdisziplin ist der russische Staat nahezu saniert. Das geht zu Lasten der Bevölkerung

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Wochen wird in Deutschland über den (Un-)Sinn der Schwarzen Null debattiert. In Russland dagegen wird die Sparpolitik auch trotz hoher Haushaltsüberschüsse nicht aufgegeben. Die Wirtschaftszeitung »RBK« berichtet, dass die Staatsverschuldung zum ersten Mal seit der Einführung der Sanktionen unter den Betrag der verfügbaren Geldmittel des Staates gefallen ist. Das bedeutet: Russland könnte seine gesamten Schulden mit einem Schlag begleichen.

Unter Staatsschulden fallen sowohl die Auslands- als auch die Inlandsschulden der Föderalregierung, Regionen und Kommunen. Diese betrugen zum 1. August umgerechnet 229 Milliarden Euro oder 15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Dem standen flüssig verfügbare Mittel in der Höhe von über 16 Prozent des BIP zur Verfügung.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist die fiskalpolitische Wende der Putin-Administration seit den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr. Für 2019 kalkuliert d...


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