Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Keine Rücksicht auf Schweinswale

Naturschutzbund kritisiert Munitionssprengungen in der Ostsee durch Bundeswehr und NATO

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während des am Mittwoch zu Ende gegangenen NATO-Manövers »Northern Coasts« in der Ostsee gehörte unter anderem ein Minenräumeinsatz zum Übungsszenario. Der Naturschutzbund NABU kritisiert daran, dass Belange des Schweinswalschutzes sträflich außer Acht gelassen wurden.

Das Auffinden und Legen von Übungsminen war Bestandteil des Manövers, zugleich aber auch das Aufspüren und Sprengen britischer Sprengminen mit gefährlichen Zündern, die im Zweiten Weltkrieg in der westlichen Ostsee abgeworfen wurden. Als Vorbereitung auf das Manöver hatte es nach Angaben der Bundeswehr bereits Ende August gezielte Sprengungen innerhalb des Naturschutzgebietes Fehmarnbelt gegeben.

Genau in diese Zeit fällt aber auch das Heranwachsen gerade geborener Schweinswale, deren Population in der Ostsee vom Aussterben bedroht ist. Aus Sicht der Naturschützer ist es schlimm genug, dass überhaupt in diesem Zeitraum Unterwassersprengungen vorgenommen werden. Eigentlich...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.