In die Knochenkirche

Statt einer Reise ins chronisch überfüllte Prag empfiehlt sich ein Ausflug in eine der unzähligen böhmischen und mährischen Stadt-Schönheiten.

  • Von Manfred Lädtke
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Das Beinhaus in Kutná Hora ist ein gruseliger Ort. Die systematisch sortierten Knochen stammen aus aufgelösten Gräbern des Friedhofs Sedlec in Kutná Hora. Weil wegen vieler Pesttoter und Gefallener der Hussitenkriege kein Platz mehr auf dem Friedhof war, wurde das Beinhaus eingerichtet.

Knapp zwei Bahn- oder Autostunden von Prag entfernt recken zwei als UNESCO-Weltkulturerbe geadelte Städteperlen selbstbewusst ihre Türme in den Himmel. Zwar sind Kutná Hora und Litomysl kleiner und auch nicht so bedeutungsvoll wie die Moldaumetropole. Dafür lässt dort ein geruhsames Flair keinen Raum für Hektik.

Über Jahrhunderte haben die tschechischen Städte mit den aufgehübschten bunten Häuserensembles ihren Charme bewahrt. Wenn Touristen aus aller Herren Länder Prag überlaufen, bieten die Architekturgrazien im böhmischen Vorhof der Hauptstadt stille und freie Plätze inmitten prachtvoller Renaissance- und Barockarchitektur. Manchmal führen dort Wege unverhofft zu ganz merkwürdig skurrilen Sehenswürdigkeiten.

Vom Bahnhof ein kurzer Spaziergang, und der Flaneur steht in Kutná Hora (Kuttenberg) - vor einem Haufen Knochen. Plakativ wirbt die ehemalige Königsstadt mit ihrer Geschichte als reiche Bergwerkstadt mit einem Silbermu...

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