Wer hat wann was gesagt?

Wende oder Friedliche Revolution: Die Debatte über den Aufbruch des Jahres 1989 in der DDR ist auch ein Ringen um Begriffe.

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Manchmal verraten die abseitigsten Nebenrollen viel über den Hauptfilm. Über die Anmaßungen der AfD, die im Ostwahlkampf das Erbe der Friedlichen Revolution von 1989 missbrauchte, indem sie die »Wende« für sich reklamierte, ist jüngst viel geschrieben worden. Dabei tauchte auch Egon Krenz immer wieder auf, der Hinweis auf ihn als angeblichen Urheber des Ausdrucks »Wende« sollte kritisch auf die Rechtsradikalen zurückfallen. Und irgendwie wohl auch auf die Linkspartei.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung höchstpersönlich erklärte zum Beispiel, wer dieses Wort gebrauche, verstehe nicht, was vor 30 Jahren passiert sei: »Wende ist der Sprech von Egon Krenz. Tatsächlich hat es eine friedliche Revolution gegeben.« Das Wort »Wende«, meinen auch frühere Bürgerrechtler, sei von ehemaligen DDR-Oberen geprägt. Ein Rundfunkarchiv behauptet: »Der Begriff ›Wende‹ wurde am 18. Oktober 1989 erstmals von Egon Krenz im Zusammenhang mit den Ereig...

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