»Ich liebe Krach«

Natalie Dedreux will anderen Menschen die Angst vor einem Leben mit Downsyndrom nehmen. In Berlin hat sie gegen die Kassenfinanzierung von Trisomie-Bluttests demonstriert.

  • Von Inga Dreyer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Ein Strauß bunter Luftballons schwebt langsam in die Luft und verschwindet im grauen Himmel über dem Berliner Breitscheidplatz. »Fliegen die zu Tim?«, fragt Natalie Dedreux und blickt zu ihrer Mutter. »Tim« sei der Name des »Oldenburger Babys«, das abgetrieben werden sollte, erzählt die 20-Jährige. Sie sitzt unter einem Baum und beobachtet, wie sich immer mehr Menschen auf dem Platz sammeln. Bei dem »Baby« aus Oldenburg war im Mutterleib das Downsyndrom festgestellt worden. Die Eltern entschieden sich für eine Spätabtreibung. Tim überlebte jedoch, obwohl er stundenlang nicht versorgt wurde. Anfang dieses Jahres ist er mit 21 Jahren gestorben.

Tims Schicksal beschäftigt Natalie Dedreux. Wieso werden Kinder mit Downsyndrom abgetrieben? Viele Menschen hätten Angst, erzählt sie. »Sie glauben, dass das eine Krankheit ist. Es ist aber keine Krankheit.« Die Kölnerin mit Downsyndrom will zeigen, dass sie ein glückliches Leben führt. Mit d...

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