Black Box Berlin

Eine neue Ausstellung demaskiert die städtebauliche Politik der Privatisierung seit 1989

  • Von Anna Schulze
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ein Stadtbild ist das Gesicht eines Ortes. Geprägt von charakteristischen Merkmalen politischer und gesellschaftlicher Prozesse. Der Fall der Berliner Mauer ist so ein besonderes Merkmal. Eine Zäsur, eine Kollision von System und Raum gleichermaßen. Privatisierung, geschichtsträchtige Neubaustile und kulturelle Selbstvermarktung haben das Berliner Stadtbild seither gewandelt. Doch wie ist Berlin zu dem geworden, das es heute ist? Dieser Frage haben sich die Kunstschaffenden der Ausstellung »1989 - 2019: Politik des Raums im Neuen Berlin« angenommen. Bis zum 13. Oktober ist das Kooperationsprojekt des Neuen Berliner Kunstverein und ARCH+ in der Galerie n.b.k in der Chausseestraße 128/129 zu sehen.

Der Eintritt in die Ausstellung erfolgt im wahrsten Sinne über den Grund und Boden Berlins: Eine fünf mal sechs Meter große Karte der Hauptstadt ziert das Fundament des Eingangsbereichs. Auf dem weißen Umriss der Stadt sind verstreut bunt...


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