»Das ist kollektives Politikversagen«

Jens Martens über die Umsetzung der UN-Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung durch die Mitgliedsstaaten

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Nicht nur in Nigeria kommt die Armutsbekämpfung und der Kampf gegen die Umweltverschmutzung nur schleppend voran.

Am 24. und 25. September findet der erste Gipfel zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) statt. Offizielle Aufgabe ist es, die Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 zu überprüfen und politische Schlussfolgerungen abzuleiten. Wie ist der Stand?

Ziemlich katastrophal. Zwar haben zahlreiche Regierungen auf dem Papier neue Nachhaltigkeitsstrategien formuliert. An ihrer tatsächlichen Politik hat das wenig geändert. Im Gegenteil: Die Situation hat sich seit 2015 in vielen Bereichen verschlechtert. Das gilt für die Bekämpfung des Klimawandels ebenso wie für die Reduzierung sozio-ökonomischer Ungleichheit. Der Boom nationalistischer und rechtspopulistischer Regierungen macht die Sache nur noch schlimmer. Wir haben es zu tun mit einem kollektiven Politikversagen. So ähnlich formuliert es übrigens auch der UN-Generalsekretär. Er fordert viel tiefere, schnellere und ehrgeizigere Reaktionen, um den sozialen und wirtschaft...

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