Ein Kleid, das es nur einmal gibt

Pailletten, Plissee, Strick und Makramee: Eine Ausstellung über »die Werkstätten der Haute Couture« in München

  • Von Beatrix Dargel
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Bei »Haute Couture« denkt man an Paris, superschlanke Models, exklusive Mode, manchmal schrill und schräg und selbstverständlich maßgeschneidert. Zu sehen bei der Präsentationen auf den Laufstegen. Aber bevor es soweit ist, vergeht die Zeit mit Ideen, Entwürfen und deren Umsetzung durch Couture-Ateliers und Handwerksbetriebe. Die stehen im Allgemeinen nicht im Rampenlicht. Häufig zu unrecht, wie eine Ausstellung in der Münchner Galerie Handwerk zeigt. Dort werden bis Anfang Oktober Ateliers, die für die Pariser Haute Couture arbeiten, vorgestellt. Und darüber hinaus Ateliers aus Deutschland, Italien, England, in der Schweiz oder in den Niederlanden.

Das ist dann keine »Haute Couture« (hohe Schneiderkunst), sondern »Couture«, denn der Begriff »Haute Couture« ist in Frankreich markenrechtlich geschützt. Als ihr Erfinder gilt der Engländer Charles Frederick Worth, der 1857 das erste große Modehaus in Paris gründete. Die Ateliers, die...


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