Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Den Kanal voll mit dem gesperrten Uferweg am Griebnitzsee

Oberverwaltungsgericht verhandelt Klagen von Anrainern gegen den Bebauungsplan der Stadt Potsdam

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Per Sprechfunk kommt von der Einlasskontrolle des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg eine Bitte an einen der beiden Justizbediensteten, die oben an der Tür des großen Saals 311 stehen. »Kannst Du mal runterkommen und helfen? Hier ist gerade sehr viel los.«

Verhandelt wird gleichzeitig über 20 verschiedene Verfahren zum Uferweg am Potsdamer Griebnitzsee. Etliche Betroffene sind mit ihren Rechtsanwälten da, außerdem 34 Zuschauer, darunter einige Journalisten. Doch der Verwaltungsgerichtsprozess behandelt eine für Laien sehr trockene Materie. Nicht von ungefähr verlässt der eine oder andere Zuschauer alsbald den Saal.

Der Streit um den Uferweg zieht sich bereits über viele Jahre hin. Mehrere Anrainer hatten den bei Spaziergängern beliebten Weg abgesperrt. Die Stadt Potsdam stellte 2007 einen Bebauungsplan für die Uferzone auf, um eine Öffnung zu erzwingen. Doch das OVG erklärte diesen Bebauungsplan 2009 für unwirks...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.