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Aufregung um Sowjetfeiertage

Überschuss in Russlands Budget und weniger Wachstum für die Wirtschaft

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nicht nur einigen Autofahrern dürfte die Nachricht ihres Senders »Awtoradio« jüngst die Stimmung getrübt haben. Untermalt von flotten Rhythmen verkündete die Station, in Russland würden berufsständische Feiertage aus der Sowjetzeit abgeschafft. Auf einer Streichliste, die am 15. November beschlossen werden solle, fänden sich neben dem Tag des Radios auch solche wie der Tag des Eisenbahners und jener der Luftflotte. Ab Februar 2020 solle damit Schluss sein. Wenn es auch keine arbeitsfreien Tage waren, litt doch traditionell die Arbeitsproduktivität in den feiernden Sparten. Denn es herrschte weniger die übliche Routine, sondern die Stunden gingen mit Ordensverleihungen, Konferenzen oder auch Sport- und sonstigen Festen dahin. Kein Monat kommt bislang mit weniger als einem halben Dutzend dieser Ehrentage aus, meist sind es deutlich mehr: vom Tag der Mitarbeiter des Banken- und Finanzwesens am 2. Januar über den Tag des Bierbrauers am 9. ...


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