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Der Eddi, die Distel und der Schnaps

Die Berliner Bühne Distel bekommt heute den Kabarettpreis, der nach Edgar Külow benannt ist

  • Von F.-B. Habel
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Weil das Hauptstadtkabarett Distel heute 66 wird und das eine Schnapszahl ist, ist es dran mit einer gehörigen Ehrung. Nicht, dass frühere Ehrungen, etwa mit dem Nationalpreis der DDR 1961 III. Klasse oder dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber 1973 ungehörig waren, bewahre. Tatsächlich erhält die Distel an diesem Mittwoch erstmals den Berliner Kabarettpreis Eddi. Der ist nicht ganz so berühmt wie die Distel, aber dafür ist der Eddi auch viel jünger und seit 1981 immerhin 19-mal verliehen worden. Die Distel macht nun die Summe voll.

Erfunden hat den Preis der Karikaturist Heinz Behling, bekannt unter anderem aus dem »Eulenspiegel«. Damals war die Auszeichnung etwas allgemeiner als Satirepreis gedacht, und es erhielten sie nach Behlings Intention vor allem »Nichtwürdenpreisträger«, also solche Künstler, denen hohe staatliche Ehrungen versagt blieben, weil sie das Publikum zum Schmunzeln oder Lachen brachten. Das galt auch in der DD...


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