Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Machtkampf in Peru

Präsident Martín Vizcarra setzt nach Streit mit Parlament Neuwahlen an

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Romina Mella und Gustavo Gorriti konnten kaum die Hände vom Telefon lassen. Zu besorgniserregend waren die Nachrichten aus Peru, wo es zu tumultartigen Szenen im Parlament kam. Präsident Martín Vizcarra hatte gerade den Kongress aufgelöst und für den 26. Januar Neuwahlen angekündigt. Dagegen liefen die Abgeordneten der rechtskonservativen »Fuerza Popular«, unterstützt von APRA-Abgeordneten und anderen Parlamentariern, Sturm. Sie konterten am Montag die Initiative Vizcarras mit der Suspendierung des Präsidenten wegen »moralischer Unfähigkeit« für die Dauer eines Jahres und ernannten die Vizepräsidentin Mercedes Aráoz zur Übergangspräsidentin.

Parlamentarier des linken Spektrums, die zu diesem Zeitpunkt längst das Parlament verlassen hatten, stuften das als ein nicht verfassungskonformes Vorgehen ein. Sie hatten der Auflösung des Kongresses, dem 130 Parlamentarier angehören, Folge geleistet - anders als die 86 Parlamentarier des »Fuerza ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.