Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Eine Frage der Haftung

Am 16. Oktober entscheidet das Bundesarbeitsgericht über zwei Klagen von Bauarbeitern der Mall of Berlin

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Baugewerbe ist durch Subunternehmerketten geprägt. An oberster Stelle steht in der Regel der Bauherr oder Investor: Das ist die Firma, die das Bauvorhaben finanziert. Im Falle der Mall of Berlin war das die HGHI Leipziger Platz GmbH & Co. KG. Die Abkürzung HGHI steht für High Gain House Investments. Geschäftsführer ist Harald Huth, der die meisten der neueren Shoppingmalls in Berlin gebaut hat.

Die meisten größeren Bauprojekte haben zudem einen sogenannten Generalunternehmer. Das ist ein Bauunternehmen, das selbst nicht baut, sondern Subunternehmen anheuert und deren Arbeit überwacht und koordiniert. Zum Teil beauftragen die Subunternehmen wiederum Subunternehmen. Generalunternehmerin bei der Mall of Berlin war zunächst die BSS, die gleich zu Beginn Insolvenz anmeldete, dann die FCL, die zum Ende der Bauphase insolvent wurde.

Die Subunternehmerketten spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Rechte von Beschäftigten...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.