Beim Störfall kommt der Telemax Hybrid

Im österreichischen AKW Zwentendorf testen Wissenschaftler den Robotereinsatz im verstrahlten Reaktor

  • Von Rudolf Stumberger, Zwentendorf
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Außenansicht des österreichischen AKW Zwentendorf, das nie in Betrieb ging

Die Situation ist außer Kontrolle: Niemand weiß, was im Inneren des Atomreaktors vor sich geht. Nur eines ist klar - es hat einen ernsten Störfall gegeben! Radioaktivität wird freigesetzt, es besteht die Gefahr der Kernschmelze. Das Betreten des Reaktorgebäudes bedeutet für Rettungsmannschaften den sicheren Tod. Unklar ist, ob sich dort noch Menschen befinden. Aufklärung können jetzt nur noch Roboter bringen.

Glücklicherweise handelt es sich bei diesem Szenario um einen Testlauf. Es findet im nie in Betrieb gegangenen Atomkraftwerk Zwentendorf an der Donau zwischen Linz und Wien statt. 1972 wurde mit dem Bau begonnen, aber eine Volksabstimmung in Österreich am 5. November 1978 brachte das Aus. Seitdem werden Bauwerk und Gelände gelegentlich für Einsatzübungen zu Katastrophenfällen genutzt. So auch in diesem Fall, dem 2. Europäischen Roboter-Hackathon - kurz »EnRicH 2019«. Hackathon, eine Wortschöpfung aus der Softwareentwicklung, ...

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