Der Ärger hört nicht auf

Im Kosmosviertel kämpfen die Mieter weiter - nun gegen ein Landesunternehmen

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Haben es die Mieter der 1821 Wohnungen im Kosmosviertel in Berlin-Altglienicke bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land besser als beim vorherigen Eigentümer, der Schönefeld Wohnen GmbH & Co. KG? Sicher sind sich da nicht alle. »Das ist ja Schönefeld Wohnen 2.0«, heiße es inzwischen bei einigen, berichtet Peter Schmidt vom Mieterprotest Kosmosviertel. Denn der Ärger um im Auftrag des einstigen Münchener Eigentümers schlecht ausgeführte energetische Modernisierungen und die daraus resultierenden Mieterhöhungen geht weiter.

Ein erster Prozess im September vor dem Amtsgericht Köpenick um solche modernisierungsbedingten Mieterhöhungen noch gegen die Schönefeld Wohnen endete mit einem Vergleich. Das Unternehmen hatte erst im September dieses Jahres den klagenden Mietern eine Abschlussrechnung vorgelegt, aber keine genauen Belege für die Modernisierungskosten und für die Abgrenzung von Kosten, die für nötige Inst...

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