Portugiesen wollen weiter Linksregierung

Regierende Sozialisten gewinnen Parlamentswahl und stellen erneutes Bündnis mit linken Parteien in Aussicht

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Bestätigt: António Costa, amtierender Premierminister Portugals bei der Stimmabgabe am Sonntag

»Die Portugiesen mögen die Geringonça«, erklärte der sozialdemokratische Wahlsieger António Costa von den Sozialisten in der Nacht auf Montag vor seinen jubelnden Anhängern in Lissabon. Die vom marxistischen Linksblock (BE) und von der grün-kommunistischen CDU gestützte sozialistische Regierung, die seit vier Jahren regiert hat, wurde am Sonntag gestärkt. Als »Geringonça«, was »schräges Konstrukt« bedeutet, wurde sie 2015 bezeichnet. Niemand hätte einen Pfifferling gewettet, dass eine Unterstützung durch zwei so untereinander zerstrittene Parteien wie dem BE und der CDU für Costa über mehrere Jahre halten würde.

Auch die, die ihr ein Verfallsdatum bis zum ersten Haushalt gaben, lagen schief. Mit den Linksradikalen konnte Costa das Land stabil regieren und aus dem Schlamassel ziehen, in dem die konservativen Vorgänger es in den »Rettungsjahren« geführt hatten. Und das haben die Wähler belohnt. Mit 37 Prozent gewannen Costas Soziali...

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