Die FARC kämpft mit internen Krisen

Diego Alejandro Restrepo Osorio über die Entwicklung der kolumbianischen Partei und ehemaligen Guerilla

  • Von Madlen Haarbach
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Der ehemalige FARC-Kommandeur Luciano Marin (M.) alias «Ivan Marquez» kündigt umgeben von Kameraden eine "neue Etappe des Kampfes" an.

Die FARC-Partei, die sich nach dem Friedensprozess aus der Guerilla gegründet hat, tritt am 27. Oktober bei den Kommunalwahlen an. Wie sehen Sie deren Chancen?

Nicht sehr groß. Die FARC-Partei hat viele Probleme gehabt. Eines davon sind die Vorbehalte, die viele Menschen ihnen gegenüber haben - wegen dem Schaden, den die FARC-Guerilla angerichtet hat, der Gewalt. Die Bewegung muss stark um ihre Legitimation in der Bevölkerung kämpfen. Es gab auch einige interne Krisen, Abspaltungen, die ihren maximalen Ausdruck in der Abkehr von Iván Márquez, der ehemaligen Nummer zwei der Guerilla, finden. Wir glauben nicht, dass die Partei derzeit große Chancen auf Posten bei den Wahlen hat. Die FARC hat es auch nicht geschafft, sich als Partei zu konsolidieren, ihre Basis zu vereinen, also die Ex-Kämpfer in den Übergangszonen.

Inwiefern beeinflusst die Ankündigung von Iván Márquez, mit seinen Getreuen den bewaffneten Kampf wieder aufzunehm...

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