Zugeständnisse, Skandale und Sprachgewalt

EU-Parlament hört Kandidaten für Brüsseler Behörde an / Mehrere Politiker müssen sich zweiter Befragung stellen

  • Von Peter Eßer, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Ursula von der Leyen bei der Präsentation ihrer Kandidaten für die neue EU-Kommission Anfang September

Eine Woche lang dauert das große Grillen in Brüssel nun schon. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Würstchen und Kaltgetränken hatten die Befragungen der 26 designierten Mitglieder der neuen EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen jedoch wenig gemein. Im Brüssel-Jargon dieser Tage bedeutet »grillen«, angelehnt ans Englische, so viel wie »jemanden in die Mangel nehmen«: Die Kommissionsanwärter mussten sich in dreistündigen Anhörungen den Fragen der EU-Parlamentarier stellen.

An Spannung mangelte es nicht: An der Eignung manch eines Kandidaten im Team von der Leyen waren im Voraus Zweifel aufgekommen. Das betraf etwa den polnischen Bewerber Janusz Wojciechowski, der wegen Ungereimtheiten bei Reiseabrechnungen in seiner Zeit als Europaabgeordneter in Verruf geraten war. Die Anti-Betrugsbehörde der EU (OLAF) hat ihre Ermittlungen zwar mittlerweile ohne Sanktionen eingestellt. Der Kandidat für den Posten des Landwirtsc...

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