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Klimaaktivisten besetzen Marschallbrücke

Mehrere Hundert Menschen der Bewegung »Extinction Rebellion« starten den dritten Aktionstag mit einer Blockade im Regierungsviertel

  • Lesedauer: 2 Min.

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Aktivisten der Umweltbewegung «Extinction Rebellion» besetzen die Marschallbrücke in Berlin in der Nacht zum 9.10.2019.
Aktivisten der Umweltbewegung «Extinction Rebellion» besetzen die Marschallbrücke in Berlin in der Nacht zum 9.10.2019.

Berlin. Mehrere hundert Klimaaktivisten des Bündnisses »Extinction Rebellion« (zu Deutsch: Aufstand gegen das Aussterben) haben sich am frühen Mittwochmorgen auf der Berliner Marschallbrücke im Regierungsviertel versammelt. Die Polizei schrieb auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, sie sei vor Ort, um den Versammlungsleiter zu suchen. »Die Demonstration ist nicht angemeldet«, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Die Polizei rief die Demonstranten bei Twitter dazu auf, »keine weiteren sperrigen Gegenstände mit auf die Brücke zu nehmen«. Einige Demonstranten hätten »eine Art Floß« mit zu der Kundgebung gebracht, sagte die Sprecherin. Es würden keine weiteren sperrigen Gegenstände zugelassen.

Die Bewegung »Extinction Rebellion« will mit Aktionen zivilen Ungehorsams den Druck auf Regierungen weltweit erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Seit Montag gehen die Aktivisten in mehreren Ländern auf die Straßen, die Blockaden sollen eine Woche lang gehen. In Berlin rief die Bewegung dazu auf, unter anderem Brücken zu blockieren.

In den kommenden beiden Wochen plant das Aktionsbündnis Proteste in rund 60 Städten rund um den Globus. In London, wo die »Extinction Rebellion«-Bewegung im vergangenen Jahr gegründet wurde, wurden seit Montag 471 Menschen vorübergehend festgenommen. AFP/nd

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