Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Klimaaktivisten besetzen Marschallbrücke

Mehrere Hundert Menschen der Bewegung »Extinction Rebellion« starten den dritten Aktionstag mit einer Blockade im Regierungsviertel

  • Lesedauer: 2 Min.

Berlin. Mehrere hundert Klimaaktivisten des Bündnisses »Extinction Rebellion« (zu Deutsch: Aufstand gegen das Aussterben) haben sich am frühen Mittwochmorgen auf der Berliner Marschallbrücke im Regierungsviertel versammelt. Die Polizei schrieb auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, sie sei vor Ort, um den Versammlungsleiter zu suchen. »Die Demonstration ist nicht angemeldet«, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Die Polizei rief die Demonstranten bei Twitter dazu auf, »keine weiteren sperrigen Gegenstände mit auf die Brücke zu nehmen«. Einige Demonstranten hätten »eine Art Floß« mit zu der Kundgebung gebracht, sagte die Sprecherin. Es würden keine weiteren sperrigen Gegenstände zugelassen.

Die Bewegung »Extinction Rebellion« will mit Aktionen zivilen Ungehorsams den Druck auf Regierungen weltweit erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Seit Montag gehen die Aktivisten in mehreren Ländern auf die Straßen, die Blockaden sollen eine Woche lang gehen. In Berlin rief die Bewegung dazu auf, unter anderem Brücken zu blockieren.

In den kommenden beiden Wochen plant das Aktionsbündnis Proteste in rund 60 Städten rund um den Globus. In London, wo die »Extinction Rebellion«-Bewegung im vergangenen Jahr gegründet wurde, wurden seit Montag 471 Menschen vorübergehend festgenommen. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln