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Guter Mensch, gefangen im bösen Netz

Das Modethema Digitalisierung: An der Berliner Volksbühne zeigt Kay Voges mit »Don’t be evil« die Abgründe des Internets

  • Von Jakob Hayner
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wie wäre es denn, im Theater einfach das Internet nachzuspielen? Eine fabelhafte Idee, dachte sich offenbar Regisseur Kay Voges. Sein Stück »Don’t be evil« feierte an der Berliner Volksbühne Premiere. Don’t be evil war der inoffizielle Slogan von Google, ein Paradebeispiel der kalifornischen Ideologie, also der sich mit Weltverbesserungspathos schmückenden Tech-Monopole. Der 1972 geborene Voges gilt als ein Spezialist für Digitales im Theater. Während seiner Intendanz am Schauspiel Dortmund wurde eine Akademie für Theater und Digitalität gegründet, am Berliner Ensemble inszenierte er »Die Parallelwelt« mit Live-Schaltung zwischen dem Theater am Schiffbauerdamm und dem Theater Dortmund. Seine Fokussierung auf das Modethema Digitalisierung setzt er geschickt als Markenvorteil ein. Auf die Intendanz der Volksbühne machte er sich große Hoffnungen. Als sich dann aber doch René Pollesch ankündigte, bekam Voges in einem kaum nachvollziehbaren...


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