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Scheingefechte am Herzmuskel

Eine Katheteruntersuchung der Herzkranzgefäße ist nicht für alle Patienten zwingend

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Luftnot, Druckgefühl oder Schmerzen in der Brust können auf Engstellen in den Herzkranzgefäßen hinweisen. Schnell landen Patienten mit diesen Symptomen in einem Herzkatheterlabor. Die Untersuchung erfolgt mit Hilfe eines dünnen Plastikschlauches, der über ein Blutgefäß bis zum Herzen vorgeschoben wird. Ein Kontrastmittel wird in die Herzkranzarterien gespritzt, beim gleichzeitigen Röntgen können Verengungen erkannt werden. Ein Stent, ein kleiner Metalldrahtkäfig, könnte dann eingesetzt werden, um zu verhindern, dass sich das Gefäß erneut verschließt.

Allerdings braucht nicht jeder Patient eine derartige Untersuchung, und auch ein Stent ist nicht immer nötig. Um zu klären, ob der Herzmuskel in Gefahr ist, würde auch eine Szintigrafie ausreichen. Bei diesem bildgebenden Verfahren wird ebenfalls ein Kontrastmittel gespritzt, das radioaktiv markiert ist und sich im Zielorgan anreichert. Eine Gammakamera erfasst die abgegebene Strahlun...


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