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Klimaaktivisten besetzen Straßen in Paris und Londoner Flughafen

Im Rahmen der einwöchigen Protestwoche blockiert »Extinction Rebellion« weltweit Verkehrsknotenpunkte

  • Lesedauer: 2 Min.

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Ein Aktivist der Klimaprotestbewegung «Extinction Rebellion» steht auf einem Gebäudevorsprung des Flughafens London City hinter einem an Stacheldraht aufgehängten Banner mit der Aufschrift «Our fragile Planet is dying» (Unser fragiler Planet stirbt).
Ein Aktivist der Klimaprotestbewegung «Extinction Rebellion» steht auf einem Gebäudevorsprung des Flughafens London City hinter einem an Stacheldraht aufgehängten Banner mit der Aufschrift «Our fragile Planet is dying» (Unser fragiler Planet stirbt).

Paris. Klimaaktivisten des Bündnisses »Extinction Rebellion« haben in Paris und London weitere Verkehrsknotenpunkte besetzt. In Paris blockierten Dutzende Aktivisten die Durchgangsstraße Rue de Rivoli, die vom Concorde-Platz über den Louvre bis zum Rathaus führt. In London kletterten Aktivisten auf das Dach des City Airport. Der Flugverkehr lief aber zunächst ohne Störungen.

»Befreit die in Autos eingesperrten Radfahrer«, skandierten die Klimaaktivisten in Paris. Sie hatten in der französischen Hauptstadt bereits in den vergangenen beiden Tagen den Verkehr in der Nähe der Seine-Insel Ile de la Cité behindert, auf der die Kathedrale Notre-Dame steht.

In London wollte »Extinction Rebellion« den City Airport drei Tage lang lahmlegen, wie die Aktivisten angekündigt hatten. Der nahe der Innenstadt gelegene Flughafen will nach eigenen Angaben eng mit der Londoner Polizei zusammenarbeiten, um »die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten« und »Störungen gering zu halten«.

Lesen Sie hier: Nicht nur ungehorsam. Die facettenreichen Proteste von »Extinction Rebellion«.

Seit Montag gehen die Aktivisten des Bündnisses in mehreren Ländern auf die Straßen, die Proteste sollen rund zwei Wochen dauern und insgesamt etwa 60 Städte betreffen. In Berlin blockierten Anhänger der Klimabewegung unter anderem mehrere Spreebrücken. Die Marschallbrücke in der Nähe des Reichstags ist seit 30 Stunden besetzt. AFP/nd

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