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Alte Ordnung, neue Medien

Geeint in einer »sozialen Flugbahn« nach unten: rechte Protestierer.

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die letzten Wahlerfolge der AfD in Sachsen mit 27,5 Prozent und Brandenburg mit 23,5 Prozent setzen den Siegeszug dieser Partei durch die Parlamente fort. Anders als bei den rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien der Vergangenheit wie Deutsche Volksunion (DVU) oder Republikaner zeigt dieser Wählerzuspruch einen tiefersitzenden sozialen Wandel an. Einen Wandel, dessen Auswirkungen offenbar erst jetzt in den Wahlkabinen zum Tragen kommen.

Doch wie lassen sich dieser Wandel und die Wahlerfolge der AfD analytisch fassen? Antwort darauf geben können drei Bücher, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit einer Analyse unserer heutigen Gesellschaft befassen. Ihre Entstehungsgeschichte schildert der Historiker Lutz Raphael in »Jenseits von Kohle und Stahl: Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom«. Die Soziologin Cornelia Koppetsch liefert mit »Die Gesellschaft des Zorns« eine Analyse vom »Rechtspopulismus im gl...


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