Besorgte Bürger

Der Wahlkampf in Polen ist geprägt von Schreckensszenarien. Umfragen zeigen, was Menschen wirklich Angst macht.

  • Von Susanne Romanowski
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Jaroslaw Kaczynski, Vorsitzender der Partei «Recht und Gerechtigkeit" (PiS), spricht auf einem Wahlkampfkongress.

Kurz vor der Parlamentswahl in Polen haben die Parteien noch einmal verstärkt versucht, Wähler*innen zu mobilisieren. Um konstruktive Vorschläge geht es den größten Lagern dabei kaum. Die nationalkonservative Regierungspartei PiS und die eher marktfreundliche »Bürgerkoalition«, zu der die größte Oppositionspartei Bürgerplattform (PO) gehört, übertrumpfen sich mit gegenseitigen Anschuldigungen. Umfragen und Studien zeigen, was vielen Menschen tatsächlich Sorgen bereitet.

Polnische Wahlforscher*innen rechnen dieses Jahr mit einer rekordverdächtigen Wahlbeteiligung von circa 56 Prozent - das wäre der höchste Wert für Parlamentswahlen seit 1989. An einem sachorientierten Wahlkampf kann dies nicht liegen. Klaus Bachmann, Professor an der Universität für Sozial- und Geisteswissenschaften in Warschau, sagt: »Langfristige politische, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Ziele werden nicht debattiert.« Es gehe vielmehr um Rivalitäten zwi...

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