Werbung
  • Ocean Viking

Menschen vor Libyens Küste gerettet

Weitherin kein Verteilmechanimus für Bootsflüchtlinge in der Europäischen Union

  • Lesedauer: 1 Min.
Das Schiff «Ocean Viking», dass im Auftrag der französischen Hilfsorganisation «SOS Mediterranee» Flüchtlinge vor der libyschen Küste sucht.
Das Schiff «Ocean Viking», dass im Auftrag der französischen Hilfsorganisation «SOS Mediterranee» Flüchtlinge vor der libyschen Küste sucht.

Rom. Das zivile Rettungsschiff »Ocean Viking«, das von Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée betrieben wird, hat 74 Menschen auf dem Mittelmeer vor Libyen gerettet. Das Schlauchboot sei in der Nacht zu Sonntag in der Nähe eines Ölfelds rund 50 Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten, twitterte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée am Sonntag. »Obwohl sie von der gefährlichen Flucht erschöpft sind, scheinen alle Überlebenden so weit stabil.« Unklar war, wohin die Menschen gebracht werden.

In Europa gibt es trotz Bemühungen weiter keinen Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge. Vor allem Italien und Malta dringen darauf, dass die Menschen in andere EU-Länder verteilt werden. Zivile Schiffe mit Migranten an Bord mussten daher stets länger auf dem Meer ausharren, bis sie einen Hafen anlaufen durften. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!