Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Bunker wird zu Kunstgalerie

Berliner Verein kümmert sich um kulturelle Nachnutzung eines Areals in Strausberg

  • Von Jeanette Bederke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine 300 Meter lange Galerie ist an sich nichts Besonderes. Befindet sie sich allerdings in einem Bunkertunnel aus der Zeit des Kalten Krieges, dann wohl schon. Zwei Ausstellungen sind in dem langen, unterirdischen Gang zu sehen, der auf der einen Seite noch von armdicken Starkstromkabeln gesäumt ist: »Voll der Osten« nennt sich eine Fotoschau der Stiftung Aufarbeitung. Um den Abzug der russischen Streitkräfte Mitte der 1990er Jahre aus Brandenburg geht es in der zweiten. »Das ist unsere erste eigene Ausstellung«, erklärt Martin Kaule vom Berliner Verein Orte der Geschichte, der den zweigeschossigen Bunker am Rande Strausbergs (Märkisch-Oderland) gepachtet hat. Ein ungewöhnliches Kulturzentrum soll entstehen.

Der Ex-Fernmeldebunker des DDR-Postministeriums wurde erst 1984 fertiggestellt und ist einer der modernsten seiner Art. Im Falle eines Atomschlages hätten hier 200 Techniker zumindest einen Tag überleben können, erzählt Hobbyhistor...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.