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Verdrängungsfalle Gewerbemietrecht

Steigende Mieten bedrohen Soziale Träger und kleine Geschäfte und damit die Vielfalt in Berlin

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für den Sonntags-Club ist es noch einmal gut gegangen. Er kann sich die Miete für seine Räume in Prenzlauer Berg leisten. »Im März hätten wir beinahe aufgeben müssen«, berichtet Vereinsvorstand Lieven Götze. Seit 45 Jahren gibt es den noch zu DDR-Zeiten als Anlaufstelle für Lesben, Schwule und Transpersonen gegründeten Club. Der alte Mietvertrag für die 200 Quadratmeter große Fläche an der Greifenhagener Straße war ausgelaufen und der Hauseigentümer wollte statt bisher 7,25 Euro nun 12 Euro pro Quadratmeter haben.

Fast 1000 Euro pro Monat muss der Verein nun mehr bezahlen. 60 Prozent davon kommen vom Senat, der seine Förderung für die Beratungsangebote des Vereins aufgestockt hat, der Rest von knapp 5000 Euro jährlich konnte durch eine Spendenkampagne aufgebracht werden. Zumindest für zwei Jahre ist das Geld zusammengekommen. Und schon jetzt sagt Götze: »Ich habe Angst, was in vier Jahren kommt.« Dann stehen die nächsten Vertragsv...


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