Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Alte Bilder, neue Bilder

Eine Erinnerung an den 18. Oktober 1989, als Erich Honecker zurücktrat

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Manchmal ist es ein Schlaglicht aus der Ferne, das den Wesenskern eines Ereignisses erhellt. Im Herbst 1989 war ich, seit vier Jahren Redakteur beim »Neuen Deutschland«, weit weg vom Wendegeschehen, das die Schlagzeilen bestimmte. Für zwei Monate, September und Oktober, war ich zu einem Reservistendienst bei der Nationalen Volksarmee eingezogen worden. In den Wochen, in denen sich die Proteststimmung in Berlin zusammenbraute, in denen in Leipzig Zehntausende demonstrierten, in denen auch in der SED-Führung die Widersprüche aufbrachen, saß ich in einer Kaserne in Eggesin, Vorpommern.

Dort oben, im nordöstlichsten Zipfel der DDR, wusste man über die Vorgänge in den Zentren des Landes nur das Spärliche, was offiziell berichtet wurde. Der Empfang von ARD und ZDF gelang - abhängig vom Wetter - längst nicht immer. In den NVA-Objekten hielten Wanderprediger von der politischen Hauptverwaltung ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.