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Zwischen Rausch und Zerstörung

Der Taifun Hagibis brachte Japans Alltag zum Erliegen. Die Rugby-WM bringt etwas Hoffnung.

  • Von Felix Lill, Tokio
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Trauer und Freude, Erschütterung und Begeisterung - in Japan liegen diese Gefühle derzeit nah beieinander. Da sind einerseits die Wehen nach Hagibis, dem stärksten Taifun seit mehreren Jahrzehnten, der am vergangenen Wochenende in Teilen des Landes für Tod und Zerstörung sorgte. Mehr als 70 Menschen starben, über 110 000 Einwohner blieben tagelang ohne Wasserversorgung, mehrere Menschen werden noch Tage später vermisst. Vergangenen Sonnabend, als Hagibis einschlug, kam in Tokio der Alltag zum Erliegen, Millionen konnten nicht vor die Tür. Weil das Sicherheitsrisiko für Fans und Spieler als zu hoch galt, wurden bei der in Japan laufenden Rugby-WM sogar drei Spiele ersatzlos abgesagt - erstmals in der Geschichte dieser Titelkämpfe.

So ist das Turnier, das mitten in der japanischen Taifunsaison stattfindet, zu einer Kontroverse geworden. Nachdem auch das Gruppenspiel zwischen dem Favoriten Neuseeland und Italien kampflos als Unentsch...


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