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Franken-Kredite werden teuer für Polens Banken

Laut einem EuGH-Urteil können sich Verbraucher gegen Umrechnungsklauseln bei Fremdwährungsdarlehen wehren

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In den polnischen Medien ist das Thema seit Jahren präsent: Kreditverträge, die auf Złoty lauten, jedoch an den Schweizer Franken gekoppelt sind. Derartige Fremdwährungsdarlehen drehten Banken vor einigen Jahren besonders ihren Kunden ist Osteuropa an. Versprochen wurden auch in Polen ungewöhnlich niedrige Zinsen, während auf die Risiken kaum hingewiesen wurden. Doch seit der Finanzkrise 2007/8 legte der Kurs des Franken zum Złoty kräftig zu. Wer folglich seinen auf Franken laufenden Kredit in polnischer Währung abbezahlte, musste viel tiefer in die Tasche greifen als erwartet.

Nach einem jüngst verkündeten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) können nun Hunderttausende Schuldner auf Entschädigungen hoffen. Demnach haben nationale Gerichte in der EU auf Grundlage ihrer jeweiligen Gesetze die Möglichkeit, Verträge wegen missbräuchlicher Klauseln komplett für ungültig zu erklären. Nach EU-Recht müssen die Verbraucher dem jedoch zus...


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