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Darf Wissenschaft fordern?

Der Klimawandel und die Verantwortung der Forscher: kontroverse Diskussionen des Ethikrates

  • Von Reimar Paul, Göttingen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Fakten sind klar und sie sind längst bekannt. Schon 1965 warnten Berater den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson vor einem unkontrollierten Anstieg der Kohlendioxidemissionen. Das weitere Verbrennen fossiler Energieträger führe »fast sicher« zu schwerwiegenden Schädigungen des Klimas und der Umwelt. Johnson legte die Studie der Expertenkommission zu den Akten und handelte - nicht.

»1965 wusste die Wissenschaft also schon Bescheid«, sagte die Bremer Professorin für Mikrobiologie und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Meeres- und Polarforschung, Antje Boetius, am Mittwoch bei der Herbsttagung des Deutschen Ethikrates in Göttingen. Der Kongress stand unter dem Motto »Meinen - Glauben - Wissen: Klimawandel und die Ethik der Wissenschaften«.

Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Forderungen und, vor allem, in politisches Handeln umsetzen? Müssen sich Klimaforscher noch energischer in die gesellschaft...


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