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Wehrloser Rechtsstaat

Nazi-Übergriff im Eichsfeld blieb bislang ohne Urteil

  • Von Simon Volpers
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der brutale Übergriff liegt anderthalb Jahre zurück: Am 29. April 2018 überfallen zwei Neonazis im Umland des thüringischen 170-Seelen-Dorfs Fretterode (Landkreis Eichsfeld) nach einer Verfolgungsjagd zwei linke Fotojournalisten. Beide sind glücklich, mit dem Leben davon gekommen zu sein. Das Auto der Journalisten wird zertrümmert, ihnen werden Kameras und persönliche Gegenstände geraubt.

Das Antifaschistische Bildungszentrum und Archiv (ABAG) aus Göttingen hat zu diesem Übergriff eine Podiumsdiskussion im Auditorium der Universität veranstaltet, um darauf hinzuweisen, dass er für die Täter bisher kaum Folgen hat. Wohl aber für die Opfer.

Nazis fühlten sich provoziert

Merlin Müller, wie einer der Betroffenen vorgestellt wird, erzählt auf dem Podium vor rund 100 Interessierten, wie es zu dem Angriff kam: Mit seinem Kollegen habe er das Grundstück des NPD-Funktionärs Thorsten Heise beobachtet - in der Hoffnung, Bilder von Teilnehmenden ei...


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