Russland wird zur Atommüllkippe

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Russland droht zur Deponie für deutschen Atommüll zu werden. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Linkspartei Hubertus Zdebel hervor: Von 2019 bis 2022 sollen insgesamt 12 000 Tonnen abgereichertes Uran nach Russland geliefert werden.

Wie das Bundesumweltministerium mitteilte, hat das Betreiberunternehmen Urenco den Transport nach Russland bereits wieder aufgenommen: Zwischen Mai und September wurden in sechs Fuhren 3600 Tonnen Uranhexafluorid von Gronau per Zug in die »Ural Elektrochemische Kombinat« (UEIP) bei Jekaterinburg in Russland transportiert. Das bestätigte das Umweltministerium nach einer weiteren Anfrage der Grünen-Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl.

Deutsch-russische Atomdeals

Die milliardenschwere Urenco-Gruppe, an der auch die deutschen Energiekonzerne E.on und RWE beteiligt sind, betreibt im westfälischen Gronau die einzige kommerzielle Urananreicherungsanlage in Deutschland. Seit den 1980...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 413 Wörter (3115 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.