Die Ostmaus ist kleiner und braun

Biologe Emanuel Heitlinger erforscht in Brandenburg die Arten in Ost und West und ihre Mischform

  • Von Ulrike von Leszczynski
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Heitlinger mit einer nicht eindeutig zu bestimmenden Maus.

Sieben satte Katzen. Emanuel Heitlinger seufzt leise. Er hat sonst nichts gegen Miezen, schon gar nicht auf einem Bauernhof. Doch diese sieben Samtpfoten haben über Nacht seine Grundlagenforschung sabotiert. Heitlinger steht in der Vorratskammer neben Getreidesäcken, Pflaumen und Äpfeln. Ein Ort, von dem er sich viel versprach für die Wissenschaft. Nun blickt er auf elf Mausefallen - alle leer.

Heitlinger ist Biologe und Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Auf Mäusejagd geht er von Berufs wegen. 30 Jahre nach dem Mauerfall sucht er nach Ost- und Westmäusen. In einer Zone, in der sie sich begegnen: Brandenburg.

Der 39-Jährige stammt aus dem Westen, aus Karlsruhe. Brandenburg empfindet er in Sachen Ost-, West- und Mischmausforschung als einfaches Terrain, im Sinn von freundlichem Desinteresse. Ganz anders sei das in Bayern gelaufen, berichtet er. Da habe die Polizei die wissenschaftliche Mäusejagd für die neueste Ma...

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